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Laufend zum höchstgelegenen Ziel des Kantons Aargau... und wohl auch zum
schönsten! 2. (oder 22.) Homberglauf mit "alten" Bekannten auf dem Podest Vorbemerkung: Nach der "Arbeit" ist vor der "Arbeit", so erging es der Siegerin der Altersklasse W40 bei der Preisverteilung des Homberglaufes... diese Kategoriensiegerin wurde kommentiert mit (sinngemäss): "Wir haben Deinen Bericht vom letzten Homberglauf im Internet gelesen; herzlichen Dank... wir hoffen natürlich".... Nun, derart lanciert, bleibt dieser Dame ja gar nichts anderes übrig, als probieren, zu sagen, was im Bericht des Jahres 2010 noch nicht gesagt wurde, oder mindestens zu probieren, es noch etwas mit andern Worten zu tun! Also: Vor genau 10 Jahren wurde der "alte" Homberglauf vom STV Beinwil am See das letzte Mal durchgeführt; 9 Jahre lang sprach man noch vom Lauf und schwelgte in Erinnerungen, ehe es im 2010, organisiert von der LG Homberg, zu einem äusserst erfolgreichen Revival kam. Wir sollen im 2011 noch einen Kollegen mitnehmen, damit es noch etwas mehr Teilnehmer hätte, wurde uns auf den Nachhauseweg mitgegeben. Leider gelang das nicht allen, aber die rund 300 Beine, welche von Beinwil am See hinauf zum Ziel, gleich beim Hombergturm, rannten und einige weitere, welche hinauf stöckelten (eigentlich wäre dies eine Strecke, welche dem Begriff Nordic-Walking am allernächsten käme), dürften die Organisatoren wohl zufrieden stellen. Nicht ganz - nehme ich an, aber die Hypothek Gigathlon als Konkurrenzveranstaltung hat sich sicher auch etwas ausgewirkt. Den Nostalgikern und auch den Frischlingen muss man die Strecke nicht gross erklären: nach der Einlaufrunde ums Quartier des Schulhauses und der Kirche Beinwil am See gehts vorallem hinauf! Und zwar wie! Vom zweiten Kilometer bis kurz nach dem dritten werden rund 150 Höhenmeter überwunden, ehe es kurz etwas runter und flach geht; vor dem vierten Kilometer beginnt es nochmals zu steigen und bis kurz nach dem fünften Kilometer werden die restlichen rund 150 Höhenmeter überwunden; für die Schreibende hatte es rund 49 Höhenmeter zu viel (für jedes Altersjahr einen...) und sie wurde deshalb kurz vor dem Kulminationspunkt noch abgefangen! Nun, in Anbetracht der um rund 45 Sekunden besseren Zeit als im Vorjahr konnte diese "Niederlage" gut vertragen werden. Wie all die Jahre zuvor, beim "alten", wie auch beim "neuen" Homberglauf, wurde man nach dem Lauf und dem Ausschnaufen nicht nur mit Iso belohnt, sondern auch mit einer wunderbaren Aussicht auf den Hallwilersee sowie die Zentralschweiz mit den markanten Bergen Rigi und Pilatus! Es ist wohl Ansichtssache, aber für mich ist diese Aussicht die schönste an einem Laufziel im Aargau - im Unterschied zum Tiersteinberg, glitzert der See unten in der Abendsonne und der fehlt halt bei den Fricktalern! ![]() Auch der Rückmarsch verzückt: durch Wiesen und Felder gehts mehr oder weniger direkt runter nach "Böju", wie die Seetaler sagen. Einfach schön! Nun, da wohl kaum jemand vor dem Lauf noch ein Nachtessen eingenommen hat, meldet sich der Hunger und irgendwie ist man dann doch froh, unten zu sein. Kurz geduscht und ab gehts ins oder vors Festzelt, wo man - wie im 2010 - sogar nach nach Ende der Rangverkündigung und der Verlosung zusammensitzt und den Abend geniessen kann. Die Rangverkündigung begann pünktlich und da die Auswertung leicht länger als erwartet ging, zog man einen Teil der Verlosung vor; es gab etwa ein Dutzend Preise zu gewinnen - vorallem schöne, grosse Früchtekörbe und Restaurant-Gutscheine, für welche es sich lohnen wird, nochmals ins Seetal zu fahren! Herzlichen Dank der LG Homberg für die Mühe beim Zusammenbetteln und ebensolchen Dank auch an die Sponsoren; einen besonderen Lacher gabs, als der Wirtesohn des einen Restaurants bei der Verlosung einen Gutschein eines "andern Restaurants" gewann... tja, und fast hätte ich es noch vergessen; damit man auch Laufbücher, -hefte, Trainingstagebücher und Ausschreibung von A wie Aletsch-Lauf bis Z wie Züri-Marathon als Ferienlektüre einpacken kann, gabs für jeden Finisher eine Blachentasche (!), welche erst noch gefüllt war mit allerlei Gesundem aus der Seetal-Mühle: ich freue mich jetzt schon auf das Resultat des Pizza-Mehls und vielleicht werden mir die gesunden Bio-Energie-Riegel helfen, dass mich im 2012 die Kräfte nicht schon 500m vor dem Ziel verlassen... Gluschtig gemacht? Ich hoffe es! Es wäre schön, dass - entsprechend den Wünschen des Organisators - im 2012 jedes "Hörnli" (Roland, Max und ich) noch einen Kollegen/Kollegin mitnehmen würde! Uns hats gefallen! P.S. Eben lese ich den Titel nochmals und sollte natürlich noch erwähnen, dass ein "Nimmermüder" und "Immerfiter" den Homberglauf, Ausgabe 2011 gewonnen hat! Daniel Hotz kannte keine Gegner und lief locker seinen x-ten Sieg am Homberg nach Hause! Jacqueline Keller |