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Mike Erne und Luca Frei mit 4. Rängen, Joel Erne und Mathias Vögele mit
p.B., Pechvogelpreis für Tanja Forster Mille-Gruyère-Final vom 24. September in Ibach/SZ Majestätisch bewacht von den beiden Mythen, liegt das schöne Leichtathletik-Stadion von Ibach am Rande eines Industriegebietes und angrenzend an ein schönes Landwirtschaftsfeld, welches gut zum Einlaufen benutzt werden konnte. Hier wurde der Final um den und die schnellsten Schweizer/Schweizerin über 1000m der 10 - 15-Jährigen ausgetragen. Schon bald wurde klar, dass dies wirklich kein Jekami mehr war: alles top-motivierte und -ausgerüstete Jugendliche waren vor Ort und auch was stilistisch und leistungsmässig geboten wurde, konnte die Zuschauer und Betreuer erfreuen. Wir bereiteten uns eigentlich nicht mehr speziell auf diesen Final vor, denn wir konnten vom Staffeltraining und den Trainings für die 1000m-Cup-Läufe und den Sikinga-Lauf vom August/September profitieren. Als Erste standen die Erne-Zwillinge Mike und Joel im Einsatz. Mike war für einmal nach der ersten Runde nicht in der Spitzengruppe, man sah aber, dass sie vorne litten und Mike machte Rang für Rang gut. Joel war immer knapp hinter Mike. Auf der letzten Runde zündete Mike den Turbo und lief - im wahrsten Sinn des Wortes - auf der Ueberholspur. Zwanzig Meter vor dem Ziel war er bereits 4. und ich war mir sicher, dass es noch aufs Podest reichen würde. Doch auch die jüngeren Läufer sind bereits ganz gut im "Rempeln". Uns allen stockte der Atem, als der Läufer vor ihm fledermausartig seine Arme ausfuhr und Mike keine Chance liess, ihn noch zu überholen. Im ersten Moment war Mike doch sehr traurig, wir konnten ihn aber sehr gut trösten, denn zur Silbermedaille fehlten rund 25 und zur bronzenen Auszeichnung gar nur 13 Hundertstel und die Zeit ist mit 3 Min. 13 so oder so fantastisch. Das Niveau in diesem Feld war extrem hoch: Mit tollen 3 Min. 18 war Joel gerade mal 10. Aber auch er lief p.B. und auch er hatte am Schluss noch Energie, mit der Restschweiz und seinem Zwillingsbruder auf dem angrenzenden Beach-Feld noch Fussball zu spielen (das war ein sehr schönes Bild, wie all die Jugendlichen der versch. Kantone zusammen spielten). Von Tanja Forster erhoffte ich mir einfach ein solides Rennen in rund 3 Min. 20. Leider wurde nichts draus, denn Tanja musste einen Sturz beklagen und da war nachher gar nichts mehr zu holen. Tanja hat jedoch diesen Sommer mehrere Male ihr wahres Können gezeigt und dies soll ihr ein kleiner Trost sein. Es fuxt natürlich schon, im fast wichtigsten Rennen der Saison zu stürzen - aber Tanja hat noch viele Wettkämpfe vor sich. Der vierte, welcher dann im Einsatz stand war Luca Frei: von ihm erhoffte ich mir eine Zeit gegen die 2 Min. 50 und einen Rang in den ersten 6. Beim Einlaufen besprachen wir die Taktik und es macht einem als Trainerin unheimlich stolz, wenn diese zu 100 % ausgeführt wird. Luca liess die Jahresbesten über 1000m ziehen und reihte sich bei denjenigen Jugendlichen, welche schon knapp über 2.50 gelaufen sind ein. Auf der letzten Runde soll er dann schauen, was noch drin liegt und zuletzt einfach "alles" geben. Genau so lief Luca. 300m vor dem Ziel war er noch 5., doch damit war er nicht zufrieden und er drehte nochmals auf und kam als erster Verfolger des sagenhaft laufenden Spitzentrios ins Ziel! Und dann die Zeit: 2 Min. 48 für den 14-jährigen! Phänomenal! Bei den ältesten Jugendlichen, welche zu diesem Final zugelassen waren, den 1996ern, rannte Mathias Vögele mit. Er, der ja eher noch kürzere Läufe (600m) liebt, zeigte ebenfalls eine gute Leistung; eine noch bessere "vergab" er auf seinen doch sehr ungeliebten letzten 200m. Da müssen wir noch etwas an der Ausdauer feilen. Nun, der Rang im Mittelfeld und die Zeit von 2 Min. 54 (ebenfalls p.B.) dürfen sich sehen lassen. Fazit: nebst dem BTV Aarau (eine Bronzemedaille durch Nora Gmür, zwei vierte Ränge durch Selina Ummel und Loriana De Martin) haben wir uns momentan klar als zweitbester Club im Kanton etabliert und national gehören wir nach wie vor dazu. Es würde mich sehr freuen, mit diesen Jugendlichen weiter zu arbeiten. Bisher war ein grosser Teil des Trainings noch im spielerischen Bereich - bei den älteren kann ab Februar/März 2012 ein Zacken zugelegt werden. Hoffentlich machen nochmals alle mit! Es war nicht nur wettermässig ein sonniger Tag (mit einem milden Lüftchen) in Ibach bei Schwyz, ich freute mich auch über die Disziplin beim Einlaufen und am Wettkampf - die Leistungen waren dann das Tüpfchen auf dem I ! Unserem Gebenstorfer Vizeammann Jörg Pozzato möchte ich noch für das Ausleihen der Gebenstorfer-Fahne danken und Toni Foroni, dem Schachen-Abwart für das Ausleihen der Aargauer Fahne! Endlich brachten wir mal schöne (Kantons-)Gruppenbilder hin und ich hoffe, dass diese Erinnerung nicht nur für unsere Jugendlichen Ansporn fürs Weitermachen ist! Vielen Dank auch an alle Eltern, welche ihre "Kinder" begleiteten und ein grosses Dankeschön auch an Karin Erne, welche mir bei den Trainings half (vorallem wenn ich an sonnigen, schönen Abenden für "mein" Geschäft Sitzungsprotokolle aufnehmen musste...). Auszug aus der Rangliste (weitere Infos unter www.tvibach.ch ) |
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Hornauszug / Ranglisten |
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| Mädchen/ 1998 | 23. Tanja Forster | 3.33.00 |
| Knaben/ 1996 | 15. Mathias Vögele | 2.54.72 |
| Knaben/ 1997 | 4. Luca Frei | 2.48.69 |
| Knaben/ 2000 | 4. Mike Erne | 3.13.94 |
| 10. Joel Erne | 3.18.28 | |