Schneeschuhtag 2012 – Herzogenhorn / Krunkelbachhütte


Nach interessanten Touren mit Huskys auf den Glarner Fronalpstock wo wir mit den möglicherweise längsten Fonduegabeln der Welt essen konnten, nach Touren auf beiden Seiten des Alptals in der Mythen – Region sowie einer ins Rothenturmer Moor, ging es dieses Jahr in den Schwarzwald.

Rund 20 Personen – Hörner und Freunde aller Schattierungen zogen auf von Jacqueline und Maus rekognoszierten Pfaden von Bernau Hof auf das 500m höher gelegene Herzogenhorn. Stefanie und Dan wanderten. Klaus macht uns bald darauf aufmerksam, dass hier die Tannzapfen waagrecht wachsen würden, ist es doch der windigste Ort des Schwarzwaldes. Noch lästern wir ob des Themas und nutzen fast jede Gelegenheit zu Gesprächen. 100m unterhalb des Gipfels verlassen wir den Wald und es stürmt alsdann bald. Ich bin da von hinten an die Spitze hochgejagt um ein Foto der Gipfelstürmer zu schiessen. Das gelang noch ganz gut aber die Handschuhe mussten dazu weg. Alos liess ich sie in den Schnee fallen und stand mit den Schneeschuhen drauf. Nun, nachher wollte ich weiterspurten und erwischte nur noch einen Handschuh. Es muss wohl lustig ausgesehen haben: Der Handschuh liess mich immer wieder hinter ihm her spurten und ihn fast – aber nur fast - einfangen. Nach ein paar Hundert Metern spurt und stop, verschwand er auf dem Horn hinter der Kuppe. Vergeblich hatte ich gehofft, dort sei er im Windschatten. Nein, er hat sich im in Richtung Feldberg verabschiedet. Nun, den Kuhnagel konnte ich vermeiden – 2. Handschuhe hatte ich dabei.

Obwohl man kaum weite Sicht hatte, waren recht viele Leute oben beim Gipfelkreuz. Der Schnee da oben war so richtig furchig vom starken Wind. Tüchtig durchgeblasen und den Chill out Effekt spürend ging es durch den Wald zur Krunkelbach Hütte runter. Der Hot Pot war leider leer – dafür war die Stallstube gut besetzt. Kein Wunder - mit dem Pistenbulli werden ganze Heerschaaren hochgefahren.

Sehr schnell waren wir herunter marschiert und die Schuhe zurückgegeben. Den Abschluss bildete das Abendessen in der Waldlust in Häusern.

Herzlichen Dank den Guides Jacqueline und Walter, den Chauffeuren und speziell Peter Vogelsang, der mit dem Kleinbus eine grosse Gruppe munter plaudernd transportieren konnte und immer da ist, wenn Not am Mann ist!

Markus Füglister