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Helsinki Marathon – typisch finnisch


Ich habe mir vorgenommen, einen Stadtmarathon im Jahr zu laufen. Warum nicht mal im August im hohen Norden. Da ist es bestimmt nicht so heiss – dachte ich.
Beim Abflug freitags regnete es in Kloten in Strömen. Bei Ankunft in Helsinki am Nachmittag schien die Sonne vom blauen Himmel bei 30°.

Samstagsmorgens beim Start um 8.30 Uhr waren es dann schon 24° und von der Ostsee wehte ein stark böiger Wind. 3 Hauptrunden und eine extra Schlaufe galt es zu absolvieren. Nach 6km verliessen wir die Hauptrunde, um eine 10km lange Schlaufe mehrheitlich durch Hafen- und Bürogebiet zu laufen. Bei km 16 kamen wir dann wieder auf die Hauptrunde und liefen dann noch 5km Richtung Start/Ziel. Von den etwa 2000 Teilnehmern stiegen etwa 2/3 nach dem Halbmarathon aus. Wir Marathonis mussten noch 2 Hauptrunden laufen. Wie man am Profil sieht, war die Strecke recht coupiert. Immer wieder kurze Steigungen und sehr viele Richtungsänderungen. Der Wind tat sein Übriges.

Kein einfacher Lauf und so war ich mehr als zufrieden, als ich mit 3:52:31 ins Ziel kam. Später im Hotel sah ich dann, dass es Rang 3 (!) bei den M60 bedeutete und 134. im Gesamtklassement.
Ich habe ja jetzt auch schon über 10 Stadtmarathons absolviert. Der in Helsinki war in vielerlei Hinsicht speziell. Ich bezeichne ihn als “Marathon des Schweigens”. Auf der Strecke nur vereinzelt Zuschauer, die sich, typisch finnisch, sehr zurückhaltend verhielten. Kein Applaus, keine Anfeuerung. Wir liefen grösstenteils auf Trottoirs oder Velowegen. Es gab kaum abgesperrte Strassen. Die Streckenmarkierung mittels Plastikfähnchen war sehr speziell. So manch einer nahm den falschen Weg. Und dann noch die Hitze und das ständige Auf und ab. Soll noch einer sagen, Helsinki ist flach und im Norden ist es immer kühler.

Ronald Nau

 

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