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Am letzten Wochenende im April findet bei uns in der Nähe, im Aarauer Schachen, ein schöner Lauf entlang der Aare statt. Ich möchte mir nun doch noch Zeit nehmen, um einen Bericht vom Aargauer Volkslauf zu schreiben. Das Wetter ist zwar wieder wunderschön und es fällt mir deshalb ein wenig schwer, mich vor den Compi zu setzen. Meine Gedanken zum Lauf und vor allem über das Laufen möchte ich trotzdem gerne auf 'Papier' bringen.

Da sich nach meinem letzten Lauf Anfang März meine Rückenprobleme rapid verschlechterten, waren die 10 Meilen vom Aargauer Volkslauf nach meiner Wettkampfpause wieder der erste Lauf. Den Zürich Marathon musste ich streichen, aber ehrlich gesagt bin ich rückblickend mega froh darüber. Bei diesem Scheisswetter (sorry dieser Ausdruck aber es war ja tatsächlich so) hätte ich das Ziel wohl als Eiszapfen erreicht. So hatte ich nun die Gelegenheit im Aarauer Schachen zu starten. Das Wetter war auch wieder viel freundlicher, obwohl es auf dem Rückweg doch ziemlich windig und frisch war. Aber was solls, Laufen findet ja bekanntlich draussen statt und die Bedingungen sind für alle gleich.

Ich reiste mit den ÖV an und traf beim Hinweg schon bekannte Gesichter :-) Da ich ein wenig aus der Übung war, wusste ich gar nicht was anziehen. Ich entschied mich für die Variante 'lang', was mir auf der 2. Streckenhälfte entgegenkam. Ehrlich gesagt waren die 10 Meilen für mich ein 'echter Chrampf'. Ich bin wirklich aus der Übung gekommen. Bei km 4 konnte ich es kaum glauben, dass ich erst so wenig hinter mir hatte. Als dann die Verzweigung 10km/10 Meilen kam, dachte ich mir, dass 10 km für den Wiedereinstieg wohl auch gereicht hätten. Aber da musste ich nun einfach durch. Auch meine Kilometerzeiten waren deutlich langsamer als auch schon. Aber egal, ich war wieder dabei :-) Was zählen Zeiten und Ränge, Hauptsache man hat Freude an dem was man macht. Vor 10 Jahren, nach meinem Ironman in Zürich, habe ich einen Bericht geschrieben für die Homepage meines damaligen Trainers Roy Hinnen. Der letzte Satz gilt für mich auch heute noch: 'Das wichtigste für mich ist, die Freude am Sport nie zu verlieren.'

Laufen ist meine grosse Leidenschaft. Klar gibt es noch anderes und vor allem andere Menschen in meinem Leben, die mir sehr sehr wichtig sind. Aber das Laufen möchte ich NIE aufgeben müssen. Klar gibt es immer noch das Velo, ich habe ja ein paar davon, aber das Gefühl beim Laufen kann mir nichts anderes ersetzen. Jetzt bin ich schon wieder abgeschweift...

Vor dem Lauf habe ich noch ein anderes 'Horn' getroffen. Andrea lief den 10er und es hat mich sehr gefreut, vor dem Start noch kurz mit ihr zu reden. Auch Manuel war am 10 Meilen Lauf dabei, aber viel zu weit vorne, so dass ich ihn nie zu Gesicht bekam. Auf dem Weg zum Start traf ich dann noch ein anderes Horn. Max hatte hatte sein Walking schon hinter sich. Schön ihn noch zu treffen und schade, dass zu wenig Zeit blieb sich ein bisschen auszutauschen. Obwohl wir nur ein paar Meter auseinander wohnen, sehen wir uns hauptsächlich an den Läufen.

So, jetzt sollte ich wohl endlich zum Schluss kommen. Der Bericht ist jetzt schon länger ausgefallen als gewollt, aber wenn ich mal anfange zu schreiben, dann schreibt es einfach. Ich sollte wohl irgendwann mal ein Buch schreiben ;-)

Also, ich war dann echt froh, als ich die Leichtathletik Bahn erreichte und gab dann noch ein bisschen Gas bis ins Ziel. Juhui, mein erster Lauf nach meiner 'langen' Wettkampfpause war geschafft. Und mit sehr viel Glück schaffte ich es mit meiner Zeit von 1h17 doch noch zuoberst aufs Podest, was mich dann natürlich auch sehr freute.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass der Aargauer Volkslauf nicht gerade meine Lieblingsstrecke ist. Alles flach finde ich einfach langweilig. Aber das OK ist super und deshalb starte ich immer wieder gerne an diesem Lauf. Vor sechs Jahren konnte ich den Lauf sogar Overall gewinnen und war Aargauer Volkslaufmeisterin, was für mich ganz überraschend kam. Damals bin ich kurz zuvor zu meinem Freund in den Aargau gezogen. Von solchen Overall Siegen kann ich jetzt wohl nur noch träumen aber die Erinnerungen daran sind auch seeehr schön :-)

Oh, jetzt habe ich fast noch was vergessen... auf der Strecke Richtung Ziel stand da eine Frau mit einem Plakat in der Hand, auf dem stand: 'Vor was läuft ihr davon?' Sie wird wohl keine Läuferin gewesen sein.

Jetzt freue ich mich auf den nächsten coupierten Lauf und hoffe, dass ich dort wieder ein paar Hörner treffe :-)

Luzia

Aargauer Volkslauf 2024